Arbeitsunfähigkeit vorgetäuscht - außerordentliche Kündigung!

Arbeitsrecht

Hat ein Arbeitnehmer erklärt, er könne eine angebotene Schwarzarbeit annehmen, so ist der Beweiswert einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erschüttert und der Arbeitgeber zur außerordentlichen Kündigung berechtigt. Das Vorenthalten der geschuldeten Arbeitsleistung durch die Vortäuschung einer Arbeitsunfähigkeit kann als erhebliche, schuldhafte Vertragspflichtverletzung gewertet werden. Darüber hinaus wird auch das für das Arbeitsverhältnis erforderliche Vertrauensverhältnis erschüttert.

LAG Hessen, 01.04.2009 - Az: 6 Sa 1593/08

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