Wer Hackfleisch umetikettiert, fliegt!

Arbeitsrecht

Im vorliegenden Fall hatte ein im Lebensmittelsupermarkt angestellter Metzgermeister von einer Fleischfabrik hergestellte und verpackte und mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehene Ware bei Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums auspackt, neu verpackt und durch Manipulation der Etikettiermaschine mit einem neuen "verlängerten" Mindesthaltbarkeitsdatum versehen ("umetikettieren"). Dieses Verhalten ist strafbar und rechtfertigt eine fristlose Kündigung. Der Betroffene konnte sich nicht damit rechtfertigen, von dem Verbot nichts gewusst und entsprechende Weisungen seines Arbeitgebers aufgrund seiner Schwerhörigkeit nicht gehört zu haben. Auch der Einwand, der Arbeitgeber habe keine ausreichenden Fortbildungen über geänderte gesetzliche Bestimmungen angeboten war hier unerheblich.

LAG Köln, 19.01.2009 - Az: 5 Sa 1323/08

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