Wer Hackfleisch umetikettiert, fliegt!

Arbeitsrecht

Im vorliegenden Fall hatte ein im Lebensmittelsupermarkt angestellter Metzgermeister von einer Fleischfabrik hergestellte und verpackte und mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehene Ware bei Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums auspackt, neu verpackt und durch Manipulation der Etikettiermaschine mit einem neuen "verlängerten" Mindesthaltbarkeitsdatum versehen ("umetikettieren"). Dieses Verhalten ist strafbar und rechtfertigt eine fristlose Kündigung. Der Betroffene konnte sich nicht damit rechtfertigen, von dem Verbot nichts gewusst und entsprechende Weisungen seines Arbeitgebers aufgrund seiner Schwerhörigkeit nicht gehört zu haben. Auch der Einwand, der Arbeitgeber habe keine ausreichenden Fortbildungen über geänderte gesetzliche Bestimmungen angeboten war hier unerheblich.

LAG Köln, 19.01.2009 - Az: 5 Sa 1323/08

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von WDR "Mittwochs live"

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 114.359 Beratungsanfragen

Schnelle und verständliche Auskunft. Eine Nachfrage wurde im Rahmen der beratung beantwortet

Verifizierter Mandant

ich möchte mich für die Information bedanken. Sie haben mir die Fragen, die ich Ihnen gestellt habe, so beantwortet wie ich sie wissen muss.

Verifizierter Mandant