Pornomails am Firmen-PC können den Job kosten - müssen es aber nicht!

Arbeitsrecht

Eine außerordentliche Kündigung ohne vorherige Abmahnung kann gerechtfertigt sein, wenn ein Arbeitnehmer am Firmen-PC während der Arbeitszeit pornografische Dateien abspeichert, versendet und weiterleitet. Vor der Kündigung ist jedoch eine Interessenabwägung durchzuführen. So ist von einer Kündigung abzusehen, wenn die Kollegen, die die fraglichen Email erhalten haben, deren Inhalt subjektiv nicht als Belästigung empfunden haben und kein Risiko feststellbar ist, dass Praktikanten und Arbeitnehmerinnen mit den versandten Emails in Kontakt kommen konnten.

LAG Rheinland-Pfalz, 10.12.2008 - Az: 8 Sa 318/08

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RA war sehr gut. Wenn ich nicht rundum zufrieden war, lag das ausschließlich an meiner mangelhaften Sachverhaltsschuilderung.

Erhard Pfundt, Mönchengladbach

ganz klasse,herzlichen Dank!!

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