Verdachtskündigung - Anforderungen an dringenden Tatverdacht

Arbeitsrecht

Damit eine Verdachtskündigung ausgesprochen werden kann, ist es erforderlich, dass der Verdacht so dringlich ist, dass der Grad der Wahrscheinlichkeit der vermuteten Tatbegehung nur geringfügig hinter dem Grad der Gewissheit bei der Tatkündigung zurückbleibt. Bei der vorherigen Anhörung des Betroffenen muss sich gerade auf diejenigen Verdachtsmomente bezogen werden, die für den Kündigungsentschluss ausschlaggebend sind. Lagen diese bei einer ersten Anhörung noch nicht vor, muss eine erneute Anhörung stattfinden.

LAG Köln, 14.05.2008 - Az: 7 TaBV 6/08

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