Verdachtskündigung - Anforderungen an dringenden Tatverdacht

Arbeitsrecht

Damit eine Verdachtskündigung ausgesprochen werden kann, ist es erforderlich, dass der Verdacht so dringlich ist, dass der Grad der Wahrscheinlichkeit der vermuteten Tatbegehung nur geringfügig hinter dem Grad der Gewissheit bei der Tatkündigung zurückbleibt. Bei der vorherigen Anhörung des Betroffenen muss sich gerade auf diejenigen Verdachtsmomente bezogen werden, die für den Kündigungsentschluss ausschlaggebend sind. Lagen diese bei einer ersten Anhörung noch nicht vor, muss eine erneute Anhörung stattfinden.

LAG Köln, 14.05.2008 - Az: 7 TaBV 6/08

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von DIE ZEIT

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 114.248 Beratungsanfragen

Beratung: schnell-kompetent-preiswert; einfach angenehm!!

Monika Rütten

Ganz tolle Beratung in zwei Fällen, ich bin begeistert.

Verifizierter Mandant