Kinder mit Pflaster auf den Mund ruhiggestellt - außerordentliche Kündigung

Arbeitsrecht

Hat eine Erzieherin einem Kind ein Pflaster auf den Mund geklebt, wurde bei der Trinkgewöhnung ummittelbarer körperlicher Zwang angewendet und besteht der Verdacht eines Schlages mit der flachen Hand auf das Gesäß eines Kindes, so stellt dies einen wichtigen Grund für eine außerordentlich Kündigung dar. Solche Umstände machen es dem Arbeitgeber unzumutbar, das Arbeitsverhältnis auch nur bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist fortzusetzen.

ArbG Cottbus, 07.11.2007 - Az: 7 Ca 1295/07

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