Bei Beleidigungen Kündigung?

Arbeitsrecht

1. Eine verhaltensbedingte Kündigung kann bei groben Beleidigungen des Arbeitgebers oder dessen Vertreters gerechtfertigt sein, wenn diese nach Form und Inhalt eine erhebliche Ehrverletzung darstellen. Das Grundrecht der freien Meinungsäußerung ist jedoch grundsätzlich bei der Bewertung zu berücksichtigen.

2. Bezichtigt ein städtischer Angestellter den Bürgermeister, eine Rechtsbeugung begangen zu haben, ohne hierfür einen ausreichenden Grund zu haben, so verletzt er seine arbeitsvertraglichen Pflichten gravierend.

BAG - Az: 2 AZR 177/02

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