Vergünstigungen entgegengenommen - Kündigung

Arbeitsrecht

Nimmt ein leitender Angestellter Vergünstigungen an, so kann er verhaltensbedingt gekündigt werden.

Diese Kündigung kann i.S.v. §1 Abs. 2 KSchG ohne vorherige Abmahnung des Arbeitnehmers sozial gerechtfertigt sein, wenn

- Lieferungen von einem Lieferanten des Arbeitgebers an den leitenden Angestellten privat erfolgten und weitere private Bestellungen von diesem aufgegeben und entgegen genommen wurden, ohne dass eine Rechnung erhalten oder auf einer bestanden wurde;

- Arbeiten in der Privatwohnung des leitenden Angestellten oder sonstige private Besorgungen für diesen von Untergebenen während ihrer Arbeitszeit durchgeführt wurden, die von dem leitenden Angestellten initiiert wurden;

- der leitende Angestellte zu betrieblichen bzw. geschäftlichen Zwecken in den Räumlichkeiten des Arbeitgebers vorgehaltene oder aufbewahrte Sachen privat genutzt oder verwendet hat.

LAG Düsseldorf - Az: 12 Sa 693/01

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