Sperrfrist bei Kündigung vermeiden?

Arbeitsrecht

Wird eine Sperrzeit verhängt, so erfolgen in dieser Zeit keine Leistungen durch die Arbeitsagentur. Eine Sperrzeit tritt ein, wenn das Beschäftigungsverhältnis vom Arbeitnehmer ohne wichtigen Grund oder vom Arbeitgeber aufgrund von arbeitsvertragswidrigen Verhaltens des Arbeitnehmers beendet wurde und die Arbeitslosigkeit zumindest grob fahrlässig herbeigeführt wurde.

Wurde die Kündigung (betriebsbedingt oder personenbedingt, nicht aber verhaltensbedingt) vom Arbeitgeber ausgesprochen, so tritt auch dann keine Sperrzeit ein, wenn die Kündigung unbegründet ist; die Arbeitsagentur verlangt vom Betroffenen nicht, dass gegen eine solche Kündigung Kündigungsschutzklage erhoben wird.

Kritisch ist es dagegen immer, wenn der Arbeitnehmer an der Auflösung des Arbeitsverhältnisses selbst mitwirkt, sei es durch eigene Kündigung oder durch  Abschluß eines Auflösungsvertrags. Selbst eine so genannte Abwicklungsvereinbarung kann eine Sperrfrist auslösen, wenn sie im Anschluß an eine arbeitgeberseitige Kündigung innerhalb der dreiwöchigen Klagefrist getroffen wird. Unschädlich wäre eine solche Vereinbarung erst nach Ablauf der Klagefrist.

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Letzte Aktualisierung: 16.11.2018

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