Rücknahme der Kündigung?

Arbeitsrecht

Die Kündigung ist eine sog. einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung. Durch diese wird, wenn sie wirksam ist, das Arbeitsverhältnis beendet. Eine einseitige Rücknahme der Kündigungserklärung durch den Kündigenden ist nicht mehr möglich, wenn die Kündigungserklärung dem Kündigungsgegner erst einmal zugegangen ist.

Nach der Rechtsprechung ist die Rücknahmeerklärung aber als Angebot des Kündigenden zum Abschluss eines neuen Arbeitverhältnisses zu den früheren Bedingungen anzusehen. Wird dieses Angebot gemacht, solange die Kündigungsfrist noch nicht abgelaufen ist, setzt sich, wenn der Gekündigte zustimmt, das bisherige Arbeitsverhältnis einfach fort. Wird das Angebot nach Ablauf der Kündigungsfrist gemacht, ist anzunehmen, dass das Arbeitsverhältnis rückwirkend ohne zeitliche Unterbrechung fortgesetzt werden soll, es sei denn, diese Rückwirkung wird eindeutig ausgeschlossen.

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Letzte Aktualisierung: 16.11.2018

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