Verarbeitendes Gewerbe Oktober 2005: - 1,4% Beschäftigte; + 2,5% Umsatz

Arbeitsrecht

Ende Oktober 2005 waren 5,9 Millionen Personen in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dies 86 700 Personen oder 1,4% weniger als im Oktober 2004.

Die Zahl der im Oktober 2005 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4% auf 758,0 Millionen ab, wobei im Berichtsmonat an 20 Tagen gearbeitet wurde, einen Tag weniger als im Oktober 2004. Die Lohn- und Gehaltsumme lag bei 18,3 Milliarden Euro; das waren 0,3% weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Gegenüber Oktober 2004 erhöhte sich der Gesamtumsatz (ohne Umsatzsteuer) um 2,5% auf 126,4 Milliarden Euro; der darin enthaltene Auslandsumsatz stieg um 4,7% auf 50,7 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz nahm um 1,0% auf 75,7 Milliarden Euro zu.

Die Gesamtumsätze wichtiger Branchen entwickelten sich im Oktober 2005 uneinheitlich. Deutliche Umsatzsteigerungen gegenüber Oktober 2004 wurden in der Kokerei, Mineralölverarbeitung, Herstellung von Brutstoffen (+ 15,7%), im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden (+ 12,6%), in der Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen (+ 10,5%), im Sonstigen Fahrzeugbau (+ 8,6%) und in der Metallerzeugung und -bearbeitung (+ 8,1%) erzielt. Leicht überdurchschnittlich entwickelten sich die Umsätze in den Branchen Herstellung von chemischen Erzeugnissen (+ 3,8%), Herstellung von Möbeln, Schmuck, Musikinstrumenten und Sportgeräten (+ 3,5%), Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 3,4%) und Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+ 3,0%). Im Trend lag noch die Umsatzentwicklung bei der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren mit + 2,5%. Geringere Umsatzzuwächse gab es im Maschinenbau (+ 2,1%), im Ernährungsgewerbe und im Papier-, Verlags- und Druckgewerbe (jeweils + 0,7%) sowie in der Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung und -verteilung (+ 0,5%). Zum Teil deutliche Umsatzeinbußen mussten die Branchen Textilgewerbe (- 6,2%), Tabakverarbeitung (- 13,6%) und Rundfunk- und Nachrichtentechnik (- 16,2%) hinnehmen.

Quelle: PM Statistisches Bundesamt

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von WDR "Mittwochs live"

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenlose Anfrage    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,79 von 5,00) - Bereits 95.814 Beratungsanfragen

prompte und kompetente Beratung; alle Fragen beantwortet

Verifzierter Rechtssuchender

die Antwort auf unsere Frage kam schnell, war kompetent und verständlich geschrieben.

Verifzierter Rechtssuchender