3,5% weniger Beschäftigte im Handwerk Ende Juni 2005

Arbeitsrecht

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes waren Ende Juni 2005 im zulassungspflichtigen Handwerk 3,5% weniger Personen tätig als Ende Juni 2004. Zugleich stiegen die Umsätze der selbstständigen Handwerksunternehmen in diesen Gewerben im zweiten Quartal 2005 um 0,8% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal.

Weniger Beschäftigte gab es in allen sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks. Den stärksten Personalabbau gab es im Ausbaugewerbe: Hier waren 5,7% weniger Menschen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Der geringste Beschäftigtenrückgang wurde mit einem Minus von 1,0% im Nahrungsmittelgewerbe beobachtet.

Einen höheren Umsatz als im entsprechenden Vorjahresquartal erwirtschafteten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf sowie das Kraftfahrzeug-, Nahrungsmittel- und das Gesundheitsgewerbe. Umsatzrückgänge betrafen das Bauhaupt-, Ausbau- und das Friseurgewerbe. Den stärksten Umsatzanstieg erzielten mit 3,4% die Handwerke für den gewerblichen Bedarf. Den größten Umsatzrückgang gab es mit 3,5% im Bauhauptgewerbe.

Quelle: PM Statistisches Bundesamt

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