Kasseler Modell Kombilohn erfolgreich gestartet

Arbeitsrecht

Kassel (psk). Acht abgeschlossene Arbeitsverträge sind die erste Erfolgsbilanz des Projektes "Kasseler Modell Kombilohn" (KaMoKo), das sich zum Ziel gesetzt hat, arbeitslose Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger in ein festes Beschäftigungsverhältnis zu bringen. Stadträtin Ilona Caroli erklärte dazu im städtischen Pressedienst: "Sechs Sozialhilfeempfängerinnen und zwei Sozialhilfeempfänger wurden nach langer Arbeitslosigkeit in Beschäftigung bei Betrieben in Industrie und Handel sowie im Dienstleistungsbereich vermittelt."

Das Kasseler Modell Kombilohn sähe zum einen ein intensives Auswahl- und Beratungsverfahren vor; zum anderen würden die von der Kommunalen Arbeitsförderung akquirierten Arbeitsplätze auf sogenanntem Niedriglohnsektor durch finanzielle Zuschüsse attraktiv gemacht.
Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger erhielten ergänzend zu ihrem Arbeitseinkommen für maximal ein Jahr, zeitlich gestaffelt in abnehmender Höhe, weiterhin Sozialhilfe. Im Einzelfall könnten Betriebe einen Lohnkostenzuschuss erhalten.

Insgesamt 262 Hilfeempfängerinnen und Hilfeempfänger hätten die beiden KaMoKo-Projektmitarbeiterinnen Sophia Lasslop und Andrea Herguth in den vergangenen Wochen beraten. Die 100 Männer und 162 Frauen seien nach ihren Interessen und Fähigkeiten befragt und in ihren beruflichen Kenntnissen geprüft worden. Dabei habe sich die Notwendigkeit berufsvorbereitender Trainings- und Orientierungskurse herausgestellt.

Bedingt durch langanhaltende Arbeitslosigkeit seien wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten verloren gegangen. Es sollten Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten neu aufzuzeigt werden. Aus diesem Grund habe die Kommunale Arbeitsförderung für 56 Personen bei Kasseler Bildungsträgern sogenannte "Kurzzeitqualifikationen" organisiert. Hier würden die Menschen auf die Arbeitsaufnahme vorbereitet, erhielten Tipps für Bewerbungsgespräche sowie spezielle Informationen über Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen in bestimmten Berufsfeldern, z. B. dem Hotel- und Gaststättengewerbe oder in der Lagerwirtschaft.

17 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer hätten die ersten Kurse inzwischen durchlaufen und befänden sich im aktuellen Bewerbungsverfahren. "Wir gehen davon aus, dass diese Frauen und Männer in den nächsten Wochen ebenfalls vermittelt werden können," so Ilona Caroli.

Für 63 weitere Personen werde zurzeit ein intensives Einzelcoaching angeboten, ebenfalls mit dem Ziel, Hemmnisse abzubauen oder Kenntnisse und Fertigkeiten zu reaktivieren.

Das Modellprojekt KaMoKo wurde gemeinsam mit dem Hessischen Sozialministerium entwickelt und aus Mitteln der Europäischen Union, des Hessischen Sozialministeriums und der Stadt Kassel gefördert.

Für weitere Informationen können sich interessierte Unternehmen zu den üblichen Bürozeiten an Sophia Lasslop, Tel. 787 52 55 oder an Andrea Herguth, Tel 787 52 92 wenden.

Quelle: PM der Stadt Kassel

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