Erwerbstätigkeit im August 2012: Weiterhin Zuwachs im Vorjahresvergleich

Arbeitsrecht

Im August 2012 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 41,6 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Damit lag die Zahl der Erwerbstätigen um 423 000 Personen über dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der Erwerbslosen betrug im August 2012 rund 2,31 Millionen Personen, das waren rund 214 000 weniger als ein Jahr zuvor.

Nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung stieg im August 2012 die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2011 um 1,0 %. Der Beschäftigungszuwachs setzte sich somit im August 2012 weiter fort. Dabei hat die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt seit Beginn des Jahres etwas an Dynamik verloren: Die relative Zunahme im Vergleich zum Vorjahresmonat lag zu Beginn des Jahres noch bei 1,4 % und ging bis zum aktuellen Berichtsmonat kontinuierlich zurück. Eine etwas schwächere Entwicklung zeigt auch der Vergleich mit dem Vormonat: Im August 2012 erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vormonat Juli zwar um 38 000 Personen oder 0,1 %. In den zurückliegenden fünf Jahren war die Erwerbstätigkeit im Monat August im Vergleich zum Vormonat dagegen im Durchschnitt in etwa doppelt so stark angestiegen (+ 77 000 Personen). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ergibt sich gegenüber dem Vormonat Juli entsprechend eine leichte Abnahme um 4 000 Personen.

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung ging die Zahl der Erwerbslosen im August 2012 gegenüber August 2011 um 8,3 % zurück. Sie sank um 214 000 auf 2,31 Millionen Personen. Gegenüber dem Vormonat Juli 2012 betrug der Rückgang der Erwerbslosenzahl 137 000 Personen oder 5,7 %. Bereinigt um saisonale und irreguläre Einflüsse verringerte sich die Zahl der Erwerbslosen im Vergleich zum Vormonat um 11 800 auf 2,31 Millionen (– 0,4 %). Die bereinigte Erwerbslosenquote lag im August 2012 unverändert bei 5,5 %.

Quelle: PM Statistisches Bundesamt

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