Verarbeitendes Gewerbe Juni 2006: - 0,4% Beschäftigte; + 1,1% Umsatz

Arbeitsrecht

Ende Juni 2006 waren in den Betrieben des Bergbaus und Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten knapp 5,9 Millionen Beschäftigte tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dies 23 900 Personen oder 0,4% weniger als im Juni 2005. Die Zahl der im Juni 2006 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 6,5% auf 756,4 Millionen ab. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Berichtsmonat 20 Arbeitstage gab und somit zwei weniger als im Juni 2005. Die Entgelte (Lohn- und Gehaltsumme) lagen bei 20,3 Milliarden Euro; das waren 2,5% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Gegenüber Juni 2005 stieg der Gesamtumsatz (ohne Umsatzsteuer) um 1,1% auf 135,2 Milliarden Euro; der Inlandsumsatz nahm um 0,5% auf 77,6 Milliarden Euro ab. Der Auslandsumsatz erhöhte sich hingegen um 3,4% auf 57,6 Milliarden Euro.

Trotz der geringeren Zahl der Arbeitstage entwickelten sich die nominalen Gesamtumsätze in einigen wichtigen Zweigen des Verarbeitenden Gewerbes im Juni 2006 - verglichen mit den Umsätzen des Vorjahresmonats - durchaus positiv, so in der Metallerzeugung und -bearbeitung (+ 16,3%), in der Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung und -verteilung (+ 6,8%), in der Branche Glasgewerbe, Herstellung von Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (+ 4,0%) sowie in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (+ 3,9%). Auch in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen (+ 2,3%), im Ernährungsgewerbe (+ 1,9%), in der Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 1,4%) und in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+ 0,3%) erhöhte sich der Gesamtumsatz gegenüber Juni 2005. Relativ kleine Umsatzrückgänge gab es in den Bereichen Maschinenbau (- 0,4%) und Papier-, Verlags- und Druckgewerbe (- 1,5%). Spürbare Umsatzeinbußen mussten die Branchen Kokerei, Mineralölverarbeitung, Herstellung von Brutstoffen (- 6,8%) und Rundfunk- und Nachrichtentechnik (- 10,8%) hinnehmen.

Quelle: PM Statistisches Bundesamt

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