Tipp für Häuslebauer : Preise sind in Witten deutlich gefallen
Witten. "Häuslebauer", die sich über die Marktpreise in Witten informieren möchten, können ab sofort auf die neuesten Daten zurückgreifen: Der Gutachterausschuss hat die Bodenrichtwertkarte aktualisiert und dazu noch einen neuen Grundstücksmarktbericht veröffentlicht.
Die Bodenrichtwertkarte ist ab sofort in der Bürgerberatung des Rathauses (Zi. 1) und im Servicebüro des Baudezernates (Zi. 308) zum Preis von 75 Euro erhältlich. Darüber hinaus liegt sie vom 7. April bis 7. Mai in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Mannesmannstraße 2 (Zi. 102 und 103) öffentlich aus. Auskünfte über die Bodenrichtwerte gibt es dort auch noch nach Ablauf der Auslegungsfrist. Telefonisch sind die Mitarbeiter unter den Rufnummern 581-4253 und 581-4255 zu erreichen.
Die Bodenrichtwertkarte im Maßstab 1:15 000 enthält die aus Kaufpreisen ermittelten durchschnittlichen Bodenwerte unter Berücksichtigung der Lage und des unterschiedlichen Entwicklungsstandes der Grundstücke. Der Gutachterausschuss hat die Richtwerte am 25. März beschlossen.
Zusätzlich zur Bodenrichtwertkarte gibt der Gutachterausschuss noch einen Grundstücksmarktbericht heraus, der für 20 Euro erhältlich ist. Dieser soll den Grundstücksmarkt transparent machen und eine zuverlässige Ausgangsbasis für die Ermittlung des Verkehrswertes bebauter und unbebauter Grundstücke geben. Der Bericht enthält Daten über Grundstücksumsätze in Witten, die Preisentwicklung bei unbebauten Grundstücken, die Preisentwicklung bei Wohnungseigentum und Ein -und Zweifamilienhäusern sowie Liegenschaftszinssätze und Rohertragsfaktoren.
In ihrem Bericht stellen die Gutachter u. a. fest, dass die Zahl der Kaufverträge für Wohnungseigentum (279) gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen ist. Dennoch liegt der Geldumsatz etwas unter dem Vorjahresniveau, da der Durchschnittspreis einer Eigentumswohnung um etwa 5% gesunken.
Im Internet können Grundstücksmarktbericht und Bodenrichtwertkarte kostenlos aufgerufen werden (www.gutachterausschuss.nrw.de).
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Witten