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Dinslaken: Gefragte Immobilien, aber reihenweise
Grundstücke ab 130 Euro aufwärts
 
Dinslaken. Wer vergangenes Jahr den Traum von den eigenen vier Wänden realisierte, blieb überwiegend auf dem Teppich und kaufte sich ein älteres, bis 1975 gebautes Reihenhaus, teilweise aber auch ein schon deutlich älteres Objekt. Neubauten tauchen in dem Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses für das Jahr 2001 eher weniger auf. Um 5,45 Prozent auf 106,34 Millionen Euro stieg der Umsatz auf dem Dinslakener Immobilienmarkt.

Auch bei Doppelhaushälften und freistehenden Objekten bevorzugten die Erwerber "Gebrauchtes", vermutlich weil’s noch halbwegs bezahlbar war. Für das Häuschen in Reihe (Baujahr ab 1975), einschließlich Grundstück und Garage, mussten die Käufer im Durchschnitt 1 770 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Damit zogen die Vergleichspreise um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Das Preisniveau bei älteren Doppelhäusern (1 975 Euro pro Quadratmeter) blieb unverändert. Gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser legten im Preis um 17,5 Prozent zu. Verlangt und bezahlt wurden dafür im Durchschnitt 2 225 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.

Für den aktuellen Bericht haben die kommunalen Gutachter 625 Urkunden ausgewertet, also Kaufverträge und Ergebnisse aus Zwangsversteigerungen. Ermittelt wurden auch die Richtwerte für Grundstücke im gesamten Stadtgebiet. Die Quadratmeterpreise beginnen bei 130 Euro in Lohberg und gehen in guten Lagen (Ortskern Hiesfeld und Innenstadt) auf 300 und mehr Euro zu. Nachzulesen in einer detaillierten Liste. Die neue Bodenrichtwertkarte und/oder den Grundstücksmarktbericht gibt es gegen Schutzgebühr bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses (Tel.:0 20 64/6 66 26) im Neuen Stadthaus.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Dinslaken