Einbezogen in die Bewertung wurden auch Kriterien außerhalb der eigentlichen vier Wände
Eine wichtige Information für Vermieter förderte eine jüngst unter 35 000 Mietern durchgeführte Umfrage zutage: Danach sind die Deutschen offenbar mit ihrem Wohnumfeld nicht wirklich zufrieden. 37 Prozent der Mieter scheinen mit ihrer Wohnsituation gar derart unzufrieden zu sein, daß sie gerne sofort umzögen. Die Studie wurde in der Ausgabe 20/2001 der Zeitschrift «Stern» veröffentlicht.
Die Unzufriedenheitsstatistik wird von der Mietern in Stadtstaaten angeführt. Hier führt Berlin (45 Prozent) vor Hamburg (44 Prozent) und Bremen (40 Prozent). In den Flächenländern offenbaren die Saarländer mit 32 Prozent die geringste Tendenz, sich räumlich zu verändern. Genau wie in Brandenburg und Sachsen geben im Saarland 51 Prozent der Mieter an, mit ihrer derzeitigen Bleibe zufrieden zu sein. Insgesamt gaben 46 Prozent der Mieter im Bundesgebiet an, keinen Wohnungswechsel anzustreben.
Einbezogen in die Bewertung wurden auch nach Kriterien außerhalb der eigentlichen vier Wände: ###
Kultur: Am schlechtesten wird das kulturelle Umfeld in Brandenburg von 34 Prozent der Befragten beurteilt. Direkter Nachfolger in der Statistik ist insofern Mecklenburg-Vorpommern, wo 31 Prozent der Befragten die kulturellen Rahmenbedingungen als schlecht beurteilten. Erwartungsgemäß führten hier Berlin mit 41 und Hamburg mit 36 Prozent zufriedener Befragter das Feld an.
Freiraum für Kinder: Hinsichtlich dieses Kriteriums sind in Hamburg und Berlin nur knapp 50% der Mieter «sehr zufrieden» und «zufrieden». An der Spitze liegt insofern Niedersachsen, wo 80 Prozent der Befragten Zufriedenheit äußerten. Aber auch die übrigen Flächenländer erreichen Werte von über 70 Prozent.
Intakte Nachbarschaften: Hierauf wird von 72% der Mieter großer Wert gelegt. Probleme treten insofern in Großstädten häufiger auf als auf dem Lande. Beispielsweise sollen in Berlin 42 Prozent der Befragten «weniger zufrieden» oder gar «unzufrieden» mit der nachbarschaftlichen Struktur sein. Auch bei diesem Kriterium führt wieder das Saarland, wo offenbar 87 Prozent der Befragten im Umgang mit den Nachbarn «sehr zufrieden» oder «zufrieden» sind.
Eine wichtige Information für Vermieter förderte eine jüngst unter 35 000 Mietern durchgeführte Umfrage zutage: Danach sind die Deutschen offenbar mit ihrem Wohnumfeld nicht wirklich zufrieden. 37 Prozent der Mieter scheinen mit ihrer Wohnsituation gar derart unzufrieden zu sein, daß sie gerne sofort umzögen. Die Studie wurde in der Ausgabe 20/2001 der Zeitschrift «Stern» veröffentlicht.
Die Unzufriedenheitsstatistik wird von der Mietern in Stadtstaaten angeführt. Hier führt Berlin (45 Prozent) vor Hamburg (44 Prozent) und Bremen (40 Prozent). In den Flächenländern offenbaren die Saarländer mit 32 Prozent die geringste Tendenz, sich räumlich zu verändern. Genau wie in Brandenburg und Sachsen geben im Saarland 51 Prozent der Mieter an, mit ihrer derzeitigen Bleibe zufrieden zu sein. Insgesamt gaben 46 Prozent der Mieter im Bundesgebiet an, keinen Wohnungswechsel anzustreben.
Einbezogen in die Bewertung wurden auch nach Kriterien außerhalb der eigentlichen vier Wände: ###
Kultur: Am schlechtesten wird das kulturelle Umfeld in Brandenburg von 34 Prozent der Befragten beurteilt. Direkter Nachfolger in der Statistik ist insofern Mecklenburg-Vorpommern, wo 31 Prozent der Befragten die kulturellen Rahmenbedingungen als schlecht beurteilten. Erwartungsgemäß führten hier Berlin mit 41 und Hamburg mit 36 Prozent zufriedener Befragter das Feld an.
Freiraum für Kinder: Hinsichtlich dieses Kriteriums sind in Hamburg und Berlin nur knapp 50% der Mieter «sehr zufrieden» und «zufrieden». An der Spitze liegt insofern Niedersachsen, wo 80 Prozent der Befragten Zufriedenheit äußerten. Aber auch die übrigen Flächenländer erreichen Werte von über 70 Prozent.
Intakte Nachbarschaften: Hierauf wird von 72% der Mieter großer Wert gelegt. Probleme treten insofern in Großstädten häufiger auf als auf dem Lande. Beispielsweise sollen in Berlin 42 Prozent der Befragten «weniger zufrieden» oder gar «unzufrieden» mit der nachbarschaftlichen Struktur sein. Auch bei diesem Kriterium führt wieder das Saarland, wo offenbar 87 Prozent der Befragten im Umgang mit den Nachbarn «sehr zufrieden» oder «zufrieden» sind.
Veröffentlicht: 06.07.2015
Inhalt von: RAin Alexandra Klimatos und RA Dr. jur. Jens-Peter Voß | Geprüft von: RAin Patrizia Klein und RAin Theresia Donath
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