Aufgrund der schlechten politischen Vorgaben nimmt die Anzahl der von privaten Investoren erbauten Sozialwohnungen dramatisch ab erklärte der Verbandsdirektor
Heinz-Werner Götz. Allein bei den Mitgliedsunternehmen seines Verbandes seien im vergangenen Jahr mehr als 4000 Sozialwohnungen verloren gegangen.
Den 2416 neu gebauten Wohnungen stünden 6593 gegenüber, die nicht mehr in der Sozialbindung seien. Während insgesamt die Zahl der Wohneinheiten des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW) auf mehr als 490 000 leicht gestiegen sei, habe die Zahl der Sozialwohnungen im Verband um 2,4 Prozent auf knapp 187 000 abgenommen. Der Verband rechnet darum damit, dass in Zukunft außer in der Landeshauptstadt auch in anderen Ballungsregionen des Freistaates Sozialwohnungen zur Mangelware werden.
"München ist nur die Spitze des Eisberges", sagte Götz.
Als Grund für den Rückgang nannte der VdW-Direktor die fehlende staatliche Förderung. Das geplante Gesetz zur Reform des Sozialen Wohnungsbaus der Bundesregierung helfe nicht, der Entwicklung gegenzusteuern. Die neuen Regelungen schadeten teilweise mehr, als dass sie nützten. Die Wohnungsunternehmen müssten dadurch entgegen den Erfordernissen "Pläne für Instandhaltung, Modernisierung und Neubau zurückfahren und Personal entlassen", erklärte Götz.
Bundesweit werde es 2005 nur noch bis zu 1,5 Mio. Sozialwohnungen geben. Noch 1980 seien vier Mio. Wohnungen für sozial Schwache registriert gewesen.
Quelle: dpa
Heinz-Werner Götz. Allein bei den Mitgliedsunternehmen seines Verbandes seien im vergangenen Jahr mehr als 4000 Sozialwohnungen verloren gegangen.
Den 2416 neu gebauten Wohnungen stünden 6593 gegenüber, die nicht mehr in der Sozialbindung seien. Während insgesamt die Zahl der Wohneinheiten des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW) auf mehr als 490 000 leicht gestiegen sei, habe die Zahl der Sozialwohnungen im Verband um 2,4 Prozent auf knapp 187 000 abgenommen. Der Verband rechnet darum damit, dass in Zukunft außer in der Landeshauptstadt auch in anderen Ballungsregionen des Freistaates Sozialwohnungen zur Mangelware werden.
"München ist nur die Spitze des Eisberges", sagte Götz.
Als Grund für den Rückgang nannte der VdW-Direktor die fehlende staatliche Förderung. Das geplante Gesetz zur Reform des Sozialen Wohnungsbaus der Bundesregierung helfe nicht, der Entwicklung gegenzusteuern. Die neuen Regelungen schadeten teilweise mehr, als dass sie nützten. Die Wohnungsunternehmen müssten dadurch entgegen den Erfordernissen "Pläne für Instandhaltung, Modernisierung und Neubau zurückfahren und Personal entlassen", erklärte Götz.
Bundesweit werde es 2005 nur noch bis zu 1,5 Mio. Sozialwohnungen geben. Noch 1980 seien vier Mio. Wohnungen für sozial Schwache registriert gewesen.
Quelle: dpa
Veröffentlicht: 06.07.2015
Inhalt von: RAin Alexandra Klimatos und RA Dr. jur. Jens-Peter Voß | Geprüft von: RAin Patrizia Klein und RAin Theresia Donath
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