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Wo liegen die Probleme?

1. Jede dritte Ehe in Deutschland - in Großstädten ist der Anteil noch größer - wird wieder geschieden. Die meisten Paare, die vor einer Scheidung stehen, möchten diesen Schritt möglichst problemlos und natürlich auch möglichst kostengünstig hinter sich bringen. Dies hat erst vor kurzem wieder eine Untersuchung des Magazins Focus ergeben. Angestrebt wird also ein kurzes Verfahren, das Nerven und Geldbeutel schont und in dem möglichst sämtliche mit der Auflösung der ehelichen Gemeinschaft verbundene Angelegenheiten für Gegenwart und überschaubare Zukunft so geregelt werden, dass die Beteiligten mit dem Ergebnis leben können.

2. Tatsächlich ist es aber so, dass sich Scheidungsverfahren nicht selten über Jahre hinziehen, ohne dass dies von vorneherein wegen der Kompliziertheit der Sach - oder Rechtslage gerechtfertigt wäre. Häufig entstehen oder verstärken sich gerade dadurch Probleme sowohl auf der Sachebene als auch im persönlichen Bereich zwischen den Parteien. Die lange Zeitdauer eines Verfahrens bringt es beispielsweise mit sich, dass Zwischenlösungen etwa im Unterhaltsbereich oder in Bezug auf die eheliche Wohnung erforderlich werden. Werden dann einzelne Sachfragen vor Gericht streitig ausgetragen, führt dies fast immer dazu, dass jede Partei ihre eigenen Standpunkte pointiert und vergröbert darstellt bzw. durch ihren Rechtsanwalts darstellen lässt, was eine entsprechende Reaktion der Gegenseite auslöst und meist zur Eskalation und zur Emotionalisierung der Gesamtsituation führt. Eine einverständliche Lösung - auch in Teilbereichen - ist dann häufig nicht mehr möglich. Für die Zukunft sind weitere Streitigkeiten gerade in Unterhaltsfragen oder wegen der elterlichen Sorge und des Umgangsrechts zu den Kindern vorprogrammiert.

3. Die einverständliche Scheidung ist von vorneherein auch die kostengünstigste Verfahrensart (vgl. AnwaltOnline - Familienrecht - Scheidung - Kosten). Jeder gerichtlich ausgetragene Streit über Teilfragen der Scheidung bzw. Scheidungsfolgen sowie später sich entwickelnden Streitigkeiten erhöht die Gesamtkosten beträchtlich.

4. Vor allem dann, wenn gemeinsame Kinder vorhanden sind und/oder Unterhaltsansprüche bestehen, wird von den Parteien oft nicht hinreichend bedacht, dass es zwischen ihnen auch nach dem Abschluss des eigentlichen Scheidungsverfahrens noch rechtliche Berührungspunkte in vielfacher Weise geben wird und dass deshalb ein " friedlicher " Ablauf des Verfahrens für die eigene zukünftige Lebensqualität bzw. die ungestörte Entwicklung gemeinsame Kinder von ganz entscheidender Bedeutung ist.

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